PROGRAMM:
Nach den einführenden Worten durch den Hausherren sowie der Begrüßung
der Teilnehmer durch den WG2-Vorsitzenden Martin Retsch,erfolgte zunächst
die Exkursion von Herrn Jlussi,
Leibniz
Universität Hannover, zu rechtlichen Fragen der Informationstechnologie.
Herr Jlussi präsentierte in seinem Vortrag die neuen Rechtsgrundlagen,
insbesondere den
§202c
des StGB (PDF-Document 269 KB) und erklärte die Auswirkungen.
Der sich daran anschließende Vortrag von Herrn Deßmann und
Herrn Morgenstern,
AV-Test
GmbH, erläuterte ausführlich
die
aktuellen und neuen Testmethoden für AV-Software (PDF-Document 314
KB) und gab einen tiefgehenden Einblick in den Alltag eines
Testinstituts.
Nach einer kurzen Pause folgte dann der Vortrag von Herrn Hübner,
Microsoft
Corporation, welcher über die Sicherheitsbestrebungen
sowie die
Anti
Mal Ware Strategie von Microsoft (PDF-Document 4 MB) ausführlich
informierte.
Im Anschluss an die Mittagspause veranschaulichte der Vortrag von Herrn
Wüest,
Symantec,
mit dem Titel
Know
your enemy (PDF-Document 1,5 MB) aktuelle Malware Threats,
insbesondere Phishingkits, Web 2.0 Attacks und Drive-By-Downloader.
Die Präsentation von Herrn Link,
Trend
Micro hatte ihren Schwerpunkt diesmal insbesondere im Bereich
der
Web-Threats
und Web-Reputation (PDF-Document 4,2 MB) und stellte letzteren
Ansatz als weitere pro-aktive Sicherheitsstufe im Kampf gegen Malware
vor.
Zum Abschluss befasste sich der Vortrag von Herrn Benzmüller,
G
Data Software AG, mit
Datendiebstahl
und dessen Folgen (PDF-Document 1 MB) und gab einen Einblick
in das dahinter stehende und kontinuierlich wachsende Business.
Als Fazit der Veranstaltung kann festgehalten werden, dass die Antiviren-Industrie
momentan nur mit immer komplexeren und umfassenderen Produkten mithalten
kann, eine "Defense in Depth" Strategie ist notwendiger denn
je. Hierzu gehört auch die Einbeziehung des Endbenutzers, denn der
Verlass auf Technik allein kann keine ausreichende Sicherherheit gewährleisten.
An der Veranstaltung nahmen auch diesmal wieder knapp 50 IT-Sicherheitsexperten
und Administratoren aus Behörden sowie der freien Wirtschaft teil.
In diesem Zusammenhang möchte ich mich im Namen der EICAR-WG2 noch
einmal bei den Referenten für die hervorragenden Vorträge bedanken.