Gesetzliche Vorschriften und Regelwerke machen es
in Zukunft unumgänglich, dass sowohl IT-Manager als auch Entscheider
enger zusammenrücken. Informationen sind unternehmenskritisch und
das Management unter dem Einsatz von Technologien längst ein Teil
der Wertschöpfungskette. Doch um eine genaue Einschätzung über
die Wertigkeit der Informationstechnologie zu erhalten, muss man auch
die Risiken im System kennen.
Doch leider reagieren Manager immer noch zu verhalten auf die Empfehlungen
ihrer IT-Abteilung. Wenn jedoch ein Wirtschaftsprüfer im Bewertungsprozess
des eigenen Unternehmens Löcher in der Infrastruktur entdeckt, werden
viele Entscheider sensibel. Offensichtlich genießt also der Evaluierungsprozess
von Firmen einen wichtigen Stellenwert für die IT-Sicherheitspolitik.
Erstmals setzen sich Experten speziell mit diesem Phänomen im Rahmen
einer Tagesveranstaltung kritisch auseinander:
- Wie hoch ist das unternehmerische Risikopotenzial derzeit?
Nimmt es zu oder ab?
- Welches sind die größten Sicherheitsrisiken?
- Wie stark ist mein Unternehmen durch die nächste
Wurmepidemie oder Bedrohung aus dem Internet gefährdet?
- Werden dokumentierte Sicherheitsrichtlinien eingehalten?
- Wie effektiv mindern unsere Sicherheitsinitiativen
und jüngsten Investitionen bestehende Risiken?
- Welchen Wert spielt das Auditing für die Informationssicherheit?
- Welche Stellung ist demnach den Regularien tatsächlich
beizumessen?
- Wie werden sich Exekution und Sanktionierung in Zukunft
verändern?
- Was bedeutet das für die interne IT-Abteilung
Mit diesen und ähnlichen Fragen setzen sich Top-Experten aus unterschiedlichen
Bereichen auseinander. Neben Rechtsexperten wie
Prof. Nikolaus
Forgo von der Universität Wien,
Rainer Fahs
von der NATO oder
Dr. Werner Degenhardt vom Fachbereich
Psychologie an der Ludwig Maximilians Universität in München
diskutieren Firmenvertreter von SurfControl, Borderware, VeriSign, Expand
Networks, Finjan und Deloitte.